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Darum solltest du öfter in der Gruppe trainieren

Laufgruppe beim Joggen

Im Yogastudio vor Kursende die Matte einrollen und gehen, den Kursraum im Gym verlassen, während die anderen noch mindestens 50 Burpees und 20 Push Ups vor sich haben, oder deine*n Trainingspartner*in nach der Hälfte des Workouts stehen lassen. Wir gehen stark davon aus, dass du nichts davon wirklich machen würdest, auch wenn du erschöpft bist und die letzten Übungen deines Trainings dich an deine Grenzen bringen.

Alleine sieht das oft schon anders aus, oder? Wenn du ohne Trainingsbuddy trainierst, fällt niemandem auf, ob du 12 oder doch nur 10 Wiederholungen gemacht hast. Wenn du das HIIT Workout alleine durchziehst statt im Kurs, kannst du dir die letzten Burpees auch sparen…

Aber woran liegt es, dass wir in der Gruppe motivierter sind, als alleine? Dieser Phänomen wurde in mehreren Studien untersucht und wird als Köhler Effekt bezeichnet.

Ein Trainingspartner, auf den du dich garantiert immer verlassen kannst? Unsere Workout Aminos pushen dich durch jedes Workout und helfen dir, noch besser durchzuhalten!

Der Köhler Effekt

In einer Gruppe sind wir bemühter, eine gute Leistung zu erbringen. Die Sozialpsychologen Jonas, Stroebe und Hewstone (Lehrbuch Sozialpsychologie, 2014) definieren den Effekt so:

Der Köhler Effekt ist ein Motivationsgewinn in Gruppen und bezeichnet den Vorgang, dass schwächere Gruppenmitglieder sich mehr anstrengen, als sie es individuell täten, um zu vermeiden, dass sie für eine schwache Gruppenleistung verantwortlich sind.

Leistungsschwächere Gruppenmitglieder strengen sich also mehr an, um die Gruppe nicht negativ zu beeinflussen, die Leistungsstärkeren hingegen geben sich ebenfalls mehr Mühe, um die Leistung der weniger starken auszugleichen. Dieser Effekt konnte beim Sport, auf der Arbeit und in sämtlichen anderen sozialen Umfeldern beobachtet werden.

Gruppensport als Trainingsbooster

Diesen Effekt kannst du dir im Training besonders zu Nutze machen. Das Training in der Gruppe oder mit Partner*in wird dich nicht nur stärker pushen, als du es alleine kannst, sondern kann dir auch dabei helfen, Neues zu entdecken. Neue Leute, neue Sportarten, und vielleicht auch neue Fähigkeiten und Talente, deren du dir noch nicht bewusst warst. Du musst und sollst dein Krafttraining nicht aufgeben, du kannst allerdings versuchen, es um das ein oder andere Gruppentraining zu ergänzen. So setzt du auch ganz nebenbei neue Trainingsreize für deine Muskeln, bevor du sie danach mit einem Whey Protein Shake versorgst*.

Sportarten in der Gruppe

Gruppensport kann unglaublich vielseitig sein. Du kannst dich nicht entscheiden? Ich empfehle dir, dich einfach auszuprobieren, ein Probetraining kannst du fast überall machen. So wirst du merken, was dir besonders viel Spaß macht. Und um dran zu bleiben, ist Spaß das Wichtigste!

  • Cross Training 

Beim Cross Training werden funktionelle Workouts in hoher Intensität absolviert. Alles, was du darüber wissen musst, verrät dir der CrossTraining Profi und Coach Gus Vaz Tostes im Interview mit foodspring.

  • Ballsport

Der Klassiker im Gruppensport sind Ballsportarten. Ob Basketball, Fußball oder Handball – dein Team wird dich ordentlich pushen. Welche Ballsportart zu dir passt, liest du hier.

  • Spinning

In Spinning-Kursen kannst du dich richtig auspowern, den Kopf frei bekommen und dich vom Teamgeist anspornen lassen! Passend dazu: Spinning – wie gesund ist es wirklich?

  • Tanzen

Ob allein oder in der Gruppe, Tanzen kann deine Fitness in jedem Fall verbessern und macht dabei noch jede Menge Spaß.

  • Laufgruppe

Die perfekte Möglichkeit, neue Leute kennen zu lernen, an deiner Ausdauer zu arbeiten und dich von der Pace deiner Mitläufer*innen anspornen zu lassen!

  • Yoga 

Yoga in der Gruppe lässt dich die Zeit vergessen. Du lässt dich weniger ablenken und bist fokussierter – dein Körper und auch dein Geist werden es dir ganz bestimmt danken. Finde den Yogastil, der am besten zu dir passt und genieße den etwas anderen Gruppensport.

Mehr Wissenswertes von foodspring:

*Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskelmasse bei.

Artikel-Quellen
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