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7 Tipps für mehr Yoga in deinem Alltag

Zwischen der daily-dose an Hektik und Stress im Alltag, sehnen wir uns doch alle nach ein bisschen mehr Balance, Harmonie und Ausgeglichenheit. Ja, auch ein bisschen mehr Yoga würde da nicht schaden. Wäre da nicht die Zeit… Denn Zeit haben wir im alltäglichen Leben gefühlt nie, oder zumindest nehmen wir sie uns nicht. Vor allem, weil die meisten denken es kostet viel Zeit, Yoga im Alltag zu praktizieren. Das gute Gefühl gibt es jedoch auch ohne zeitliche Vorgabe, schon wenige Minuten können einen Unterschied machen. Denn es gibt so viele Wege Yoga zu praktizieren und Teil deines täglichen Lebens werden zu lassen.

Yoga ist viel mehr als die Praxis auf der Matte. Yoga ist ein Lifestyle und eine Lebensphilosophie, also eine Art und Weise, das Leben zu leben. Genau deshalb geht es vor allem darum, die (innere) Haltung die man auf der Matte übt, mit in den Alltag zu nehmen. Hast du das erst einmal verstanden, bekommst du plötzlich eine Vorstellung davon, an wie vielen Stellen in deinem täglichen Leben Yoga eine Rolle spielen kann. So musst du also auch nicht immer deine Matte ausrollen, um mehr Yoga zu üben.

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#1 Karma Yoga: Tue Gutes

Gutes tun kann so einfach sein – und unglaublich glücklich machen. Schon in den alten Schriften wird Karma Yoga als essentieller Bestandteil des yogischen Wegs beschrieben. Es geht um selbstloses Handeln, also Dinge zu tun, ohne irgendetwas zu erwarten oder sich selbst zu bereichern. Manchmal reicht dafür schon ein Lächeln. Vielleicht auch ein paar liebevolle Worte, ein Brief oder ein ehrliches Danke. Es muss nicht gleich die ganze Welt verändern. Auch deine Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Bekannte freuen sich über solche Kleinigkeiten.

Noch ein Tipp: Auch mit Selbstgemachtem und Selbstgebackenem, wie unseren schokoladigen Protein Muffins ist echte Freude vorprogrammiert.  Natürlich kannst du auch größere Projekte durch Spenden oder ehrenamtliche Arbeiten unterstützen und so dein Karma Konto aufladen.

#2 Sei achtsamer

Alle reden über Achtsamkeit, aber was bedeutet das eigentlich? Kannst du dich daran erinnern, wann du nur gewartet hast? Wann du das letzte Mal die Augen geschlossen hast um zu riechen, zu hören und alles nur wahrzunehmen? Ja, das ist Achtsamkeit. Nichts anderes zu tun als in diesem Moment zu sein. Ohne Ablenkung, ohne irgendeine Nebenbeschäftigung. So wirst du präsenter und nimmst viel feinfühliger wahr, was gerade ist. Das hilft dir auch im täglichen Leben. Statt dein Gehirn mit Multitasking zu überfordern, lernst du, dich zu zentrieren. Du bleibst fokussierter und konzentrierter. Dafür gibt es viele Übungen. Versuche es doch mal mit einem achtsamen Atemzug, bei dem du die Augen schließt und deinen Atem beobachtest. Übrigens, auch das Handy weg zu legen und sich einer Sache zu widmen, ist schon eine wundervolle Achtsamkeits-Praxis.

Du suchst nach weiteren Möglichkeiten, um in deinem Alltag Ruhe zu finden? Wir zeigen dir 9 hilfreiche Tipps, mit denen du sofort entspannst.

#3 Gib dich mit weniger zufrieden

Wir leben im Überfluss und wollen doch immer mehr. Manchmal haben wir sogar Angst, zu wenig zu bekommen oder von irgendetwas nichts mehr abzubekommen. Aber mal ehrlich – muss das sein? Nein. Macht das glücklich? NEIN. Im Yoga lautet das Motto: weniger ist mehr. “Aparigraha”, die Bescheidenheit, ist das, was wir üben sollten. Statt unnötig Dinge anzusammeln, liegt der Weg des Glücks darin, Ballast loszulassen und sich immer wieder zu fragen: Brauche ich das wirklich? Das bedeutet nicht, dass du dich von all deinen Lieblingssachen trennen solltest, aber das auszumisten, was du nicht mehr brauchst. Das gilt auch für Neues.  Entscheide dich dafür, weniger zu horten, minimalistischer zu werden und zu reflektieren, ob es sich nicht viel freier anfühlt, weniger zu haben. Wie das geht? Wir helfen dir in 7 Schritten zu mehr Ordnung in deinem Leben.

#4 Übe dich in Dankbarkeit

Versuche, zwei Minuten an Dinge zu denken, für die du dankbar bist. Du wirst merken, dass die Zeit vergehen wird wie im Flug. Denn fängst du erst einmal damit an, reichen zwei Minuten niemals aus. Plötzlich wird aus einem kleinen Moment der Dankbarkeit ein ganzes Feuerwerk, das dein Herz mit einem tiefen Gefühl von Glück überflutet. Ja, das ist auch Yoga. Die kleinen Dinge zu sehen, die dich wirklich reich machen. So ist Dankbarkeit ein wichtiger Teil des Yoga, den du ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst. Das lässt sich wunderbar mit einer Morgen- oder Abendroutine verbinden, aber auch über den Tag verteilt immer wieder praktizieren. Statt nur daran zu denken, kannst du deine Gedanken aufschreiben und in einem Dankbarkeitstagebuch sammeln.

#5 Suche dir Routinen

Routinen müssen nicht lange sein, zeichnen sich aber vor allem dadurch aus, dass sie irgendwann einfach zu deinem Alltag gehören, ohne dass du darüber nachdenken musst. Sie sorgen für Struktur, Stabilität und lassen deinen Geist ruhiger werden. Im Yoga geht man davon aus, dass eine gewisse Gleichförmigkeit und Regelmäßigkeit helfen, gelassener zu werden. Für dich kann das eine Morgen- oder Abendroutine auf der Yogamatte sein, bei der du dich bewegst. Alternativ kannst du auch Atemübungen, Meditationen oder einen Spaziergang zu deiner täglichen Routinen werden lassen. Falls du dich am Anfang überfordert fühlst, steig mit wöchentlichen Ritualen wie einem Sonntagsfrühstück mit frischen Protein Pancakes ein. Egal wie du sie gestaltest, diese Zeit für dich ist gleichzeitig eine Art der Selbstfürsorge und damit etwas, um dir näher zu kommen. Yoga eben.

#6 Sei nicht so hart zu dir selbst

Das hier geht an deinen inneren Kritiker. Die Stimme in dir, die immer etwas zum Meckern findet. Nichts ist gut genug und alles könnte immer besser sein. Meistens sind wir selbst unsere größten Kritiker und richtig gut darin, uns selbst klein zu machen. Schluss damit. Mehr Yoga im Alltag bedeutet auch mehr Mitgefühl. Mit zu fühlen – und zwar mit dir selbst. Lobe dich öfter, sei weniger kritisch und verurteile dich nicht selbst. Niemand hat gesagt, dass das immer leicht ist, aber übe dich darin. Beobachte, wie du mit dir selbst sprichst. Vergib dir, wenn es mal nicht so läuft, wie du es dir vorstellst. Sei ehrlich, wie viel du gerade geben kannst und erzwinge nichts, was dir nicht gut tut. Und ein kurzer Reminder: Du machst das wundervoll. Falls dich die Zweifel doch mal stärker überkommen liest du hier, wie du deinem Selbstvertrauen auf die Sprünge hilfts.

#7 Singe und tanze

Yoga ist immer Ruhe, Stille und Besinnung? NEIN! Yoga ist Freude, Glück und Leichtigkeit. Falls du es schon lange nicht mehr gemacht hast, probiere es sofort aus. Dreh die Musik auf, tanze und singe oder lache über dich selber. Musik war schon immer ein Allheilmittel gegen Trübsal und schlechte Laune. Das liegt vor allem an den Schwingungen, die harmonisierend auf den Organismus wirken. Die Yogis nutzen dafür spezielle Gesänge, sogenannte Mantren. Aber auch dein Lieblingssong kann Wunder wirken. Und solange du eine kleine Prise Glück dabei spürst, kannst du dir sicher sein, dass das Yoga ist.

 

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