Sportler im Liegestütz

L-Arginin - ein Supplement mit echter Wirkung

Insbesondere für Sportler, die ein Supplement mit dem sofortigen Effekt angenehm aktiv, optisch größer erscheinender Muskeln im Krafttraining suchen, ist L-Arginin die erste Wahl. Auch die langfristige, regelmäßige Einnahme unterstützt die Erreichung sportlicher Ziele und die Gesundheit.

1. Wirkung von L-Arginin

L-Arginin besitzt eine anregende Wirkung und weitet die Gefäße. Dies führt nicht nur zu einem angenehmen Gefühl und einer pralleren Optik, sondern verbessert auch die Nährstoffzufuhr in die Muskelzellen und somit die Leistung. L-Arginin kann auch Muskelaufbau bei gleichzeitigem Fettabbau ermöglichen und stärkt das Immunsystem.

Verbesserung der Nährstoffversorgung der Muskeln

In Studien konnten Skilangläufer, die L-Arginin einnahmen, ihre Rennzeiten um bis zu 8% steigern oder Probanden die maximal zurückgelegte Laufstrecke innerhalb von 6 Minuten wesentlich erhöhen.1 Es gibt Untersuchungen, die ein längeres Durchhaltevermögen bei intensiven, anaeroben Belastungen2 und eine förderliche Wirkung auf die maximale Sauerstoffaufnahme zeigen konnten.3

Förderung des Muskelaufbaus bei gleichzeitiger Fettverbrennung

Auch beweist die Wissenschaft eine überaus positive Wirkungen auf die Körperzusammensetzung. In Versuchen konnte bei starkem Übergewicht eine Verschiebung der Gewichtsverteilung im Körper beobachtet werden. Das bedeutet, es fand bei täglicher L-Arginin-Einnahme ein Fettabbau bei gleichzeitigem Muskelaufbau statt.4

Stärkung des Immunsystems

Die positive Wirkung von L-Arginin auf das Immunsystem ist ebenfalls mehrfach nachgewiesen worden. Eine signifikant erhöhte Aktivität der Abwehrzellen und auch Kollagenbildung im Rahmen von Wundheilungen konnten in Untersuchungen belegt werden.5

L-Arginin Dose
L-Arginin
  • Rein pflanzlich gewonnen
  • Hergestellt in Deutschland
  • Vegane Kapselhüllen - keine tierische Gelatine

2. Einnahmeschema für die größte Wirkung

Für eine optimale Wirkung sollten 3 - 5 g L-Arginin vor dem Training eingenommen werden. Wer mehrfach pro Woche intensiv Sport treibt, sollte diese Dosis täglich anwenden, an trainingsfreien Tagen idealerweise morgens auf nüchternen Magen. Detaillierte Informationen rund um die L-Arginin Einnahme haben wir gesondert zusammen gestellt.

3. Nebenwirkungen von L-Arginin

L-Arginin wird sowohl vom Körper selbst produziert als auch über natürliche Lebensmittel-Eiweiße aufgenommen. Es ist daher nicht-toxisch. Nebenwirkungen treten bei Befolgung der Verzehrempfehlung nicht auf. Das Pump-Gefühl im Workout ist beabsichtigt und wird in der Regel als Motivationsfaktor empfunden.

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4. Wie wird L-Arginin vom Körper verarbeitet?

L-Arginin ist eine semi-essenzielle Aminosäure. Sie kann vom Körper eines Erwachsenen selbst synthetisiert werden, allerdings deckt die Eigenherstellung nicht den Tagesbedarf. Insbesondere, wenn im Organismus regenerierende Aktivitäten geschehen, zum Beispiel die Wiedergenesung nach Erkältungen oder die Heilung von Muskelkater, steigt der L-Arginin-Bedarf, denn die Aminosäure ist mit entscheidenden Wirkungen für viele dieser Prozesse verbunden.

Gefäßerweiterung

Das L-Arginin-Molekül enthält vier Stickstoffgruppen und ist damit die stickstoffreichste aller Aminosäuren. Aufgrund dieser speziellen chemischen Eigenschaft kann es zu dem Stickstoffoxid NO umgewandelt werden. NO wiederum besitzt eine aktivierende Wirkung auf Enzyme in den Muskelzellen, die zu einem Erschlaffen der Gefäßwand führt. Hierdurch erweitern sich die Gefäße und nehmen verstärkt Flüssigkeit und Nährstoffe auf. Es entsteht der vielzitierte “Pump” im Krafttraining, bei dem ein leichtes Anschwellen der Muskeln spürbar ist. Der Pump wird von Athleten als sehr angenehm und die positive optische Veränderung als motivierend empfunden.

Immunsystem

L-Arginin ist mit einer unterstützenden Wirkung auf das Abwehrsystem verbunden, da es die Vermehrung von Lymphozyten anregen kann. Auch die genannte Umwandlung von L-Arginin zu Stickstoffdioxid (NO) stimuliert das Immunsystem, da NO selbst antibaktieriell wirkt. Aufgrund seiner speziellen chemischen Eigenschaften durchdringt es Zellwände sehr gut und kann schnell gegen eintretende Infektherde ankämpfen.

Muskelaufbau

L-Arginin kann sich in Kombination mit Krafttraining förderlich auf den Muskelaufbau auswirken. Aus der verbesserten Nährstoffversorgung resultieren unmittelbare Leistungszuwächse im Training. Mittelfristig können hierdurch Trainingsgewichte schneller gesteigert werden, wodurch der Muskelaufbau angeregt wird. Ein optimaler Muskelaufbau wird erreicht, wenn L-Arginin mit anderen aufbau- und leistungsfördernden Nahrungsergänzungmitteln wie BCAAs oder Creatine kombiniert wird, da diese durch die geweiteten Gefäße besser aufgenommen werden können.

Eine weitere Wirkung von L-Arginin, die für seine große Popularität verantwortlich ist: Es fördert die Ausschüttung von HGH, dem Human Growth Hormone. HGH wird in der Hirnanhangsdrüse produziert und ist für sämtliche Wachstumsprozesse einschließlich des Muskelwachstums verantwortlich. Als einzige Substanz kann das Hormon die Anzahl der Muskelzellen im Körper vermehren. Die Ausschüttung wird durch Krafttraining selbst angekurbelt, die zusätzliche Einnahme von L-Arginin kann die HGH-Produktion um mehrere 100% steigern.


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Quellen

1 Meininger/Wu: Arginine nutrition and cardiovascular function. Journal of Nutrition, S. 2626-2629, 2000

2 Bailey/Blackwell/DiMenna/Jones/Vanhatalo/Wilkerson/Winyard: Acute L-arginine supplementation reduces the O2 cost of moderate-intensity exercise and enhances high-intensity exercise tolerance. Journal of Applied Physiology, S. 1394-1403, 2010

3 Gul/Hulya/Kamil: Effects of oral L-arginine supplementation on vasodilation and VO2max in male soccer players. Journal of Biomedical Human Kinetics, S. 25-29, 2010

4 Jobgen: Dietary L-arginine supplementation reduces white fat gain and enhances skeletal muscle and brown fat masses in diet-induced obese rats. Journal of Nutrition, S. 331-336, 1990

5 Barbul/Efron/Lazarou/Wasserkrug: Arginine enhances wound healing and lymphocyte immune responses in humans. 1990